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Endometriose

  Inhaltsverzeichnis

  1 Einleitung        3 Häufigkeit

2 Definition: Was ist Endometriose?

Endometriose ist das Auftreten von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle. Am häufigsten finden sich Endometrioseherde am Peritoneum (Bauchfell) des kleinen Beckens, am Bauchfellüberzug der Gebärmutter und ihren Bändern sowie auf und in den Eierstöcken.
Die Endometriose im Bauchraum wird als Endometriosis genitalis externa (Endometriose im Bereich des Genitale aber außerhalb der Gebärmutter) bezeichnet.

Als Endometriosis genitalis interna wird das Einwachsen von Gebärmutterschleimhaut in das Myometrium bezeichnet. Dieser Begriff ist in der letzten Zeit weitgehend zugunsten der Bezeichnung Adenomyose verlassen worden.
Als Endometriosis extragenitalis wird das Auftreten von Endometrioseherden außerhalb des Genitales und außerhalb des kleinen Beckens bezeichnet. Solche seltenen Endometrioseherde können grundsätzlich überall im Körper auftreten.

Die Endometriose ist grundsätzlich keine bösartige Erkrankung. Dennoch können Endometrioseherde eine starke Fähigkeit der Proliferation (des Vorwucherns) aufweisen. So können Endometriosen in die Darmwand (Darmendometriose) und in die Harnblase (Blasenendometriose) einwachsen. Im tiefsten Punkt der Bauchhöhle befindliche Endometrioseherde führen oft zu einer Verklebung dieses Raumes (Douglas-Raum), und die dortigen Endometrioseherde können zwischen Gebärmutterhals und Darm nach unten in die Scheide durchwachsen.

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Gerhard Leyendecker