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Hyperprolaktinämie

  Inhaltsverzeichnis

  2.2 Hyperprolaktinämie bei verminderter zentralnervöser (hypothalamischer) PRL-hemmender Aktivität        3. Klinik der Hyperprolaktinämie

2.3. Vermehrte zentralnervöse Stimulation der PRL-Sekretion

Selten wird eine Hyperprolaktinämie durch eine die hemmende Kontrolle überwiegende vermehrte hypothalamische Stimulation hervorgerufen. Dies ist bei der primären Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) der Fall, bei der gelegentlich eine Amenorrhoe und Galaktorrhoe beobachtet werden. Die erniedrigten peripheren Schilddrüsenhormone führen zu einem vermehrten Anfall von Thyrotropin-Releasing-Hormon im zentralen Portalblut. Dies kann in Einzelfällen zu einer persistierenden Hyperprolaktinämie führen, die sich auf Gabe von Schilddrüsenhormonen zurückbildet.

  2.2 Hyperprolaktinämie bei verminderter zentralnervöser (hypothalamischer) PRL-hemmender Aktivität        3. Klinik der Hyperprolaktinämie
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Gerhard Leyendecker