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Hyperprolaktinämie

  Inhaltsverzeichnis

  5.3 Operation und Bestrahlung        6. Literatur

5.4 Beobachtung, Behandlung mit Sexualhormonen

Patienten mit mäßig ausgeprägter Hyperprolaktinämie, in der Regel Frauen mit Mikroadenomen, ohne Östrogenmangelsymptome, müssen nicht behandelt werden (Tab. 10). Kleine Prolaktinome zeigen in der Regel keine Proliferationsneigung, wobei der PRL-Spiegel als Tumormarker dienen kann. Hyperprolaktinämische Patientinnen mit kleinen Mikroprolaktinomen, die keinen Kinderwunsch haben, aber Zyklusstörungen, d. h. einen Östrogenmangel aufweisen, können ohne weiteres mit Östrogen/Gestagen-Präparaten behandelt werden, wie es bei postmenopausalen Frauen geschieht. In diesem Fall dient auch die halbjährliche Bestimmung des Prolaktins als "Tumormarker"-Kontrolle.

  5.3 Operation und Bestrahlung        6. Literatur
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Gerhard Leyendecker