Ferticon  
 
Wirkungsweise von Hormonen

  Inhaltsverzeichnis

  2.2. Proteinsynthese: Vom Gen zum zellulären Produkt?        2.4. Molekulare Botschaften: ... to whom it concerns

2.3. Universalstrukturen: Proteine bestechen durch Formenvielfalt

Proteine haben die unterschiedlichsten Funktionen: Zu einem Großteil werden sie von der produzierenden Zelle selbst benötigt: Sie bilden im Inneren der Zelle eine Art Skelett aus Faserproteinen, sie sind Schneide- Montier- und Umbauwerkzeuge (Enzyme), sie fungieren als Transportvehikel (wie z. B. Sauerstofftransport durch Hämoglobin), und sie haben darüber hinaus eine Fülle weiterer Funktionen. Bestimmte Proteine sind aber auch für den "Export" bestimmt. Sie werden aus den Zellen ausgeschleust und erfüllen ihren Zweck entweder in der unmittelbaren Umgebung der sie produzierenden Zellen wie z. B. Kollagenfasern, oder sie vagabundieren mit dem Blutstrom durch den gesamten Organismus wie z. B. Immunglobuline und auch verschiedene Hormone.

Für Proteine ist insbesondere ihre dreidimensionale Faltung charakteristisch, durch die sie eine jeweils unverwechselbare Oberflächenstruktur annehmen. Man unterscheidet im wesentlichen "kugelförmige" Proteine (Globuline) und solche die faserförmig strukturiert sind. Die Komplexität der Proteine sowie ihre Fähigkeit, unzählige Funktionen auszuüben, beruhen im wesentlichen auf ihrem Vermögen, unglaublich vielfältige räumliche Strukturen ausbilden zu können. Diese Eigenschaft hängt wiederum mit ihrer enormen Flexibilität zusammen.

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Gerhard Leyendecker