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Myome der Gebärmutter (Online-Version)

  Inhaltsverzeichnis

  6.6 Fall Nr. 6: Intrauterine Insemination bei Uterus myomatosus        6.8 Fall Nr. 8: Grenzen laparoskopischen Operierens II

6.7 Fall Nr. 7: Grenzen laparoskopischen Operierens I

Fall Nr. 7

Seit dem Alter von 33/34 Jahren (2005) besteht bei dieser Patientin unerfüllter Kinderwunsch. 2007 wurde bei dem Ehemann eine Normozoospermie diagnostiziert. Im Januar 2008 wurden in einem Universitätsklinikum anlässlich einer laparoskopischen Chromopertubation Myome festgestellt, die im selben Eingriff entfernt wurden. Zitat: „Alle wichtigen Myome sind jetzt entfernt“.

Im August 2008 stellt sich die Patientin erstmalig bei uns vor. Sonografisch besteht der Verdacht auf das Weiterbestehen eines Uterus myomatosus, was durch ein MRT bestätigt wurde. Die Myome liegen z.T tief intramural und z. T. submukös. Offenbar waren nur einige wenige subseröse Myome laparoskopisch entfernt worden. Ein Kontrollspermiogramm ergab außerdem eine Oligoasthenozoospermie (Konzentration: 6 Mill./ml; Motilität Typ A WHO: 10%; bei Kontrolle bestätigt).

Es bestand somit die Indikation zur Myomenukleation per Bauchschnitt (Minilaparotomie) und einer späteren ICSI-Behandlung. Neun Myome wurden enukleiert. Nach einer ersten nicht erfolgreichen ICSI-Behandlung ließ die Patientin die zweite in ihrer Heimat durchführen. Sie konzipierte und wurde durch Kaiserschnitt entbunden.

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Gerhard Leyendecker