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Myome der Gebärmutter (Online-Version)

  Inhaltsverzeichnis

  2. Alter und Kinderwunsch        4. Wann und warum führen Myome zur Sterilität?

3. Der normale Uterus

Der normale Uterus

Der normale Uterus imponiert bei der gynäkologischen Tastuntersuchung als etwa „gänseeigroß“, ist allseits glatt und frei beweglich. Rechts und links befinden sich die Adnexe (Eileiter und Eierstöcke). Die Tastuntersuchung ist normalerweise nicht schmerzhaft. Nach einer oder mehreren Schwangerschaften kann die Gebärmutter durchaus etwas größer sein. In der Mehrzahl der Fälle ist der Uterus nach vorne geneigt (anteflektiert). Eine Retroflexio uteri muß nicht unbedingt etwas Pathologisches bedeuten.

Der normale Uterus hat bei den bildgebenden Verfahren (Ultraschall mittels Transvaginalsonographie, TVS; Magnetresonanztomographie, MRT) ein typisches Aussehen.

Symmetrie: Im Längsschnitt liegt die Gebärmutterhöhle genau in der Mitte, d.h. die Uterushinter- und Vorderwand sind gleich dick (ca 12 – 15 mm).
Textur: Die Textur des Gewebes soll homogen sein, d.h. das Gewebe soll in seiner Struktur keine Unregelmäßigkeiten aufweisen.
Gebärmutterhöhle (Cavum uteri): Sie grenzt sich glatt gegenüber der Muskelwand ab.

Innerste Muskelschicht (Archimyometrium): Sie ist erkennbar als dunkler Saum („Halo“ bei TVS und „Junktionalzone“ bei MRT). Diese Muskelschicht muss intakt sein. Sie transportiert den Samen vom Muttermund in den Eileiter, auf dessen Seite der Eisprung stattfindet.

  2. Alter und Kinderwunsch        4. Wann und warum führen Myome zur Sterilität?
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Gerhard Leyendecker