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Myome der Gebärmutter (Online-Version)

  Inhaltsverzeichnis

  6. Methoden der Behandlung        6.2 Fall Nr. 2: Uterus myomatosus und subseptus

6.1 Fall Nr. 1: Metrorrhagie bei Uterus myomatosus

Metrorrhagie bei Uterus myomatosus

Die 36-jährige Patientin hatte nach einer ersten Geburt weiteren Kinderwunsch. Bei einem Besuch in einer Universitätsstadt trat eine massive uterine Blutung auf, die nur notfallmäßig durch eine Kurettage beherrscht werden konnte. Ihr wurde erklärt, daß sie Myome der Gebärmutter habe. Zur endgültigen Sanierung der Gebärmutter mittels Leibschnitt wurde ein späterer Operationstermin vereinbart.

Im Operationsbericht wurde ausdrücklich vermerkt, daß eine Eröffnung der Gebärmutterhöhle vermieden werden konnte. Postoperativ wurde zusätzlich versucht, eine Schrumpfung etwaig verbliebener Myome durch Blockade der Eierstocksfunktion über den Zeitraum von drei Monaten zu erzielen.

Anschließend kam die Patientin wegen der Frage der Realisierung des Kinderwunsches in unsere Sprechstunde.

Mittels Ultraschall zeigte sich ein durch Myome durchsetzter Uterus mit intrakavitären Myomen, die eine Empfängnis nicht zulassen würden.

Beurteilung: nicht adäquate Planung und Durchführung der Operation.

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Gerhard Leyendecker